Automatenbeschriftung gestalten
Eine Automatenbeschriftung hat eine einzige Aufgabe: aus einem Vorbeigehenden einen Käufer machen. Das entscheidet sich in wenigen Sekunden und aus mehreren Metern Entfernung – nicht am Bildschirm, wo du den Entwurf gestaltest.
Wir gestalten seit über zwanzig Jahren visuelle Kommunikation und betreiben selbst Automaten. Die folgenden Punkte sind das, was sich dabei durchgesetzt hat.
Die Reihenfolge der Aufmerksamkeit
Plane deine Folie in drei Entfernungen:
- Aus zehn Metern wirkt nur Fläche, Farbe und Kontrast. Hier entscheidet sich, ob jemand überhaupt hinsieht. Ein großflächiges Motiv mit klarem Farbkontrast schlägt jedes fein ausgearbeitete Layout.
- Aus drei Metern wird eine Botschaft lesbar – ein kurzer Satz oder ein Produktbild. Mehr als eine Botschaft geht hier verloren.
- Direkt am Gerät zählen die Details: Kontaktdaten, QR-Code, Hinweise zur Bezahlung.
Logo platzieren
Dein Logo gehört an eine feste, ruhige Stelle – oben oder unten, nicht mitten ins Motiv. Es sorgt für Wiedererkennung über mehrere Standorte hinweg und macht aus einem anonymen Gerät deinen Automaten. Lade es im Baukasten hoch, die Platzierung übernimmt das Layout.
Sortiment zeigen
Käufe am Automaten sind meist Impulskäufe – kaum jemand plant den Weg zum Automaten. Eine gute Folierung zieht Kunden an wie Licht die Motten. Wer schon von Weitem lesen kann, dass es bei dir sofort kühle Getränke gibt, bleibt stehen – und du verkaufst mehr.
Farben festlegen
Wähl ein Farbschema, das dir gefällt oder zu deinem Logo passt. In unserem Baukasten findest du abgestimmte Farbkombinationen für optimale Lesbarkeit und Aufmerksamkeit. Helle Schrift auf dunklem Grund funktioniert im Außenbereich meist besser als umgekehrt. Bleib bei deinen Unternehmensfarben, wenn du mehrere Standorte betreibst – Wiedererkennung ist mehr wert als Abwechslung.
Kontakt und QR-Code ergänzen
Ein QR-Code auf deinen WhatsApp-, Instagram- oder TikTok-Kanal macht aus einem stummen Automaten einen Kontaktpunkt: Standortmeldungen bei Störungen, Nachfragen nach Produkten, neue Aufstellorte. Um die Position musst du dich nicht kümmern: Der Baukasten setzt den QR-Code auf der Seitenfolie immer in den unteren Bereich. Dort ist er bequem zu scannen und nimmt deiner eigentlichen Botschaft nicht die Aufmerksamkeit.
Entwurf am Automaten beurteilen
Der Layout-Baukasten zeigt deinen Entwurf direkt auf einem Foto des Automaten. Tritt beim Beurteilen einen Schritt vom Bildschirm zurück oder verkleinere das Fenster. Was so noch lesbar ist, funktioniert auch auf der Straße.
Was die Oberfläche zur Lesbarkeit beiträgt
Die matte Ausführung ist im Außenbereich unser Tipp: Sie spiegelt nicht, das Motiv bleibt bei tiefstehender Sonne und unter Straßenlaternen lesbar. Glänzend wirkt an geschützten Standorten kräftiger. Anti-Graffiti in Seidenmatt gibt es gegen Aufpreis für Standorte, an denen mit Schmierereien zu rechnen ist.
Gedruckt wird im Großformat mit den Zusatzfarben Rot und Orange – der erweiterte Farbraum bringt kräftige Signalfarben, die im Standarddruck flau wirken würden.
Häufige Fragen
Brauche ich Druckdaten oder Grafikkenntnisse?
Nein. Du wählst ein Layout, legst Farben fest und lädst dein Logo hoch. Um Auflösung, Anschnitt und Format kümmert sich der Baukasten.
In welchem Format sollte ich mein Logo hochladen?
Als PNG oder JPEG mit maximal 15 MB. Für ein sauberes Druckbild braucht das Logo in der gedruckten Größe mindestens 72 dpi, empfohlen sind 100 dpi – der Baukasten prüft das beim Hochladen. Ein Logo aus einer Website-Signatur ist meist zu klein – nimm die Originaldatei, wenn du sie hast.
Kann ich mehrere Automaten unterschiedlich gestalten?
Ja. Viele Aufsteller halten Logo und Farben gleich und variieren nur die Sortimentsdarstellung je nach Standort.
Lohnt sich ein QR-Code wirklich?
An Standorten mit Laufkundschaft ja – er ist der einzige Rückkanal, den ein Automat hat. Der Baukasten platziert ihn auf der Seitenfolie immer unten: gut erreichbar, ohne vom Motiv abzulenken.